Wettbewerb Datenvisualisierung «Leave No One Behind»

Allen Kunst- und Grafikstudenten wird die Gelegenheit gegeben, ihre Standpunkte und ihr Verständnis der Daten im Zusammenhang mit der nachhaltigen Entwicklung, der Agenda 2030 und ihren 17 Zielen (SDGs) zu teilen.
Ausgehend von der Schlüsselbotschaft „Leave No One Behind“ spielt der Wettbewerb mit der doppelten Frage des Nichtausschlusses:

– Nichtausschluss zum Zeitpunkt der Datenerhebung: Damit alle repräsentiert sind.
– Nichtausschluss zum Zeitpunkt der Kommunikation der Daten: Um sicherzustellen, dass die Resultate für alle zugänglich und verständlich sind.

Einzeln oder in Gruppen werden die Studierenden eingeladen, ein Werk zu präsentieren, das zum Ziel hat:
Statistiken anders sprechen zu lassen, eine Botschaft zu vermitteln und gleichzeitig neue Wege der Datenvisualisierung zu erforschen, die Probleme im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung und ihrer Messung zu veranschaulichen.

Projekte müssen schnell verstanden werden können. Sie müssen auch auf eine originelle Art und Weise die Herausforderungen und Widersprüche im Zusammenhang mit statistischen Daten im Kontext der nachhaltigen Entwicklung darstellen, wobei die schweizerische Perspektive gewahrt bleiben muss.

Die Werke müssen transportabel und ausstellungsfähig sein (Poster (Weltformat), Objekt oder andere plastische Darstellung (max. Abmessungen 50x50x100cm), Video oder Animationsfilm (weniger als eine Minute).

Eine Jury (bestehend aus Herrn Alexis Georgacopoulos, Direktor der Ecole cantonale d’art de Lausanne (ECAL), Herrn Thomas Schulz, Leiter Diffusion und Amtspublikationen, Bundesamt für Statistik (BFS), Frau Aline Juchler, Fachfrau für Bildende Kunst, Pro Helvetia, Frau Manuela Pfrunder, Geschäftsinhaberin von Gestaltung Manuela Pfrunder, Herrn Jacques Ducrest, Delegierter des Bundesrates für die Agenda 2030, und Marie-Josée Kolly, Datajournalistin, Republik Magazin) werden am Tag der offenen Türe des BFS die ersten drei Preise vergeben, und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BFS verleihen den „BFS-Preis“.

Die Projekte werden in der ersten Septemberhälfte in den Räumlichkeiten des BFS, dann im Kursaal-Hotel in Bern während des UNWDF und schliesslich im Péristyle im Neuenburger Rathaus ausgestellt.

Sie müssen Ihre Absicht zur Teilnahme erklären und sich (einzeln oder in Gruppen) bis zum 20. Juli 2020 unter www.ecoparc.ch/concours-OFS anmelden.

Die Projekte müssen bis spätestens Montag, 31. August 2020, bei der Vereinigung Ecoparc in Neuchâtel eingereicht werden!