Veranstaltungen im April 2020

  • April bis Oktober 2020: Website des Schweizerischen Städteverbands

Der Schweizerische Städteverband hat auf seiner Website Informationen zu UNWDF, Road to Bern, MONET 2030 und zum Cercle Indicateurs veröffentlicht.

Siehe: https://staedteverband.ch/de/detail/united-nations-world-data-forum-2020?share=1

  • April 2020: Newsletter des European Sustainable Development Network (ESDN)

Im Newsletter des ESDN wurde je ein Artikel zum UNWDF und zur Road to Bern sowie zur neuen Visualisierung von MONET 2030 veröffentlicht.

Weitere Informationen unter: https://www.sd-network.eu/resources/newsletter/ESDNewsletter_2020-03.html

  • 22.–23. April 2020: 2. Dialog der Road to Bern via Genf: Datenschutz

Der zweite Dialog der Road to Bern via Genf an zwei Vormittagen wurde erstmals online durchgeführt.

Thema war «Datenschutz in Bezug auf die Schwächsten der Gesellschaft: Vertrauens-, Sicherheits- und Datenvertraulichkeitsfragen».

Der erste Teil des Dialogs wurde von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) präsentiert, der zweite Teil vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK).

An den online geführten Diskussionen beteiligten sich unter anderem Dennis Murathaty (Chief Security Officer, WIPO), Vincent Cassard (stellvertretender Leiter Data Protection Office, IKRK) und Regina Scartazzini Ditsch (Rechtsdienst, Bundesamt für Statistik). Es ging um den Datenschutz und die damit zusammenhängenden Bedürfnisse und Herausforderungen. Im zweiten Teil des Dialogs wurde zunächst auf die neuen Akteure und Ansätze eingegangen, bevor die Teilnehmenden für ein virtuelles Brainstorming zu den Diskussionsthemen und Empfehlungen im Hinblick auf das UNWDF in Bern in Gruppen eingeteilt wurden.

Der dritte Dialog findet im Mai und ebenfalls online statt. https://roadtobern.swiss/de/event/2-dialog-der-road-to-bern-via-genf-datenschutz/

  • Ab 24. April 2020: Bulletin der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)

Das Bundesamt für Statistik hat für das Bulletin 1/20 der SAGW zum Thema «Ungleichheit – Inégalité» einen Artikel verfasst.

Der Artikel trägt den Titel «Unterschiedliche Wahrnehmung der Umwelt» und kann wie folgt zusammengefasst werden:

Umweltstatistiken basieren hauptsächlich auf Messungen der Natur. Doch wie wird die Umwelt von der Bevölkerung wahrgenommen? Mit dieser Frage befasst sich die Erhebung «Umweltqualität und Umweltverhalten», die das Bundesamt für Statistik (BFS) 2019 zum dritten Mal durchführt hat. Nebst den Veränderungen im Zeitverlauf macht sie die unterschiedlichen Wahrnehmungen der verschiedenen sozialen Gruppen deutlich. 2019 schätzte die Bevölkerung den Zustand der Umwelt deutlich weniger gut ein als in den vorangegangenen Erhebungen: Der Anteil der Personen, die die Umweltqualität als positiv beurteilen, ist seit 2011 von 92% auf 84% gesunken. Ein Vergleich zwischen verschiedenen sozioökonomischen Gruppen lässt darauf schliessen, dass die ausländische Wohnbevölkerung die Umweltqualität in der Schweiz positiver beurteilt als die Schweizerinnen und Schweizer. Finanziell benachteiligte Personen geben häufiger an, von Lärm, Luftverschmutzung oder Strahlung belastet zu werden, als andere Gruppen. Zwischen Frauen und Männern sind bei der Einschätzung der Umweltqualität keine signifikanten Unterschiede feststellbar. Allerdings zeigt die Erhebung, dass sich Frauen, Personen mit einer höheren Ausbildung sowie wohlhabende Personen tendenziell umweltbewusster verhalten als andere Gruppen, insbesondere in Bezug auf den Kauf von Bioprodukten. https://sagw.ch/sagw/angebot/publikationen/sagw-bulletin/