Daten im Fokus des Magazins «Eine Welt»

Was ist der Stand bei der Armutsbekämpfung? Welche Fortschritte haben die Länder bei der Umsetzung der UNO-Ziele für nachhaltige Entwicklung gemacht? Wie handelt man im Krisenfall rasch und wirksam? Mit der Agenda 2030 sind die Erhebungen und Berechnungen von Statistikerinnen und Statistikern auch für die Entwicklungszusammenarbeit wichtiger geworden. Verlässliche und valide Daten sind für die Entwicklung wesentlich. Doch nicht alle Länder verfügen über leistungsfähige Institutionen.

Laut «Bericht 2019 – Ziele für nachhaltige Entwicklung» der UNO erheben die meisten Staaten für weniger als 50 Prozent der Indikatoren regelmässig Daten. In gewissen Staaten werden nicht einmal die grundlegendsten Indikatoren, wie die Bevölkerungszahl und die Kindersterblichkeit, regelmässig gemessen. Die Datenwüsten sind riesig: 18 Staaten mit niedrigem Einkommen haben von 2009 bis 2018 keine Bevölkerungszählung oder -befragung durchgeführt. Unter dem Mangel an Daten leiden vor allem die Verletzlichsten: Für eine bessere Repräsentation der Verletzlichsten in den Statistiken müssten die Daten stärker aufgeschlüsselt werden. 

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