„Die Pandemie zeigt, wie wichtig verlässliche Daten für die Bewältigung einer Krise sind.“

In vielen Ländern fehlen Statistiken und auswertbare Informationen, beispielsweise zur Situation gefährdeter Bevölkerungen. Dadurch ist es schwierig, die Wirksamkeit und die Fortschritte der nachhaltigen Entwicklung global zu messen. Laut Jacques Ducrest könnten weltweit gültige Standards für Daten und Statistiken auch die Bekämpfung von Pandemien unterstützen.

«Die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen und 247 Indikatoren gilt universell für alle UNO-Mitgliedstaaten. Diese weltweite Standardisierung von Indikatoren, also Datenstandards, ermöglicht es der Schweiz und ihren Partnern, globale Probleme wie Klimawandel oder Hunger mit aufeinander abgestimmten Massnahmen effektiver und effizienter zu bekämpfen.»

Im Interview betonte Jacques Ducrest unter anderem, wie wichtig es für die Schweiz sei, das UNWDF 2021 zu organisieren. Zudem sprach er über das diesjährige virtuelle Forum, das Programm «Road to Bern», an dem die Themen des Forum und der Agenda vordiskutiert werden, und über Daten im Allgemeinen.

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/das-eda/aktuell/newsuebersicht/2020/10/virtual-world-data-forum.html