Der Gewalt gegen Frauen ein Ende setzen

Gewalt gegen Frauen ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und Ausdruck der ungleichen Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern. Gemäss Angaben der Vereinten Nationen wurden 2017 insgesamt 87 000 Frauen vorsätzlich getötet, 58% von ihnen von ihrem Partner oder einem anderen Familienmitglied. Demzufolge werden täglich 137 Frauen durch eine wichtige Vertrauens- und Bezugsperson getötet. Im Zuge der Covid-19-Pandemie und der entsprechenden Mobilitätseinschränkungen, die die Opfer von Gewalt häufig dazu zwangen, sich mit den Tätern auf engem Raum aufzuhalten, hat sich die Situation verschärft. Jüngste Daten und Berichte weisen darauf hin, dass die Gewalt gegen Frauen und Mädchen, insbesondere die häusliche Gewalt, in zahlreichen Ländern zugenommen hat.

Die Podiumsgäste diskutieren über die Bedeutung von Daten, Statistiken und Indikatoren für die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen und für die Erreichung des fünften Ziels für nachhaltige Entwicklung (SDG), «Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen» sowie des Unterziels 5.2, «Alle Formen von Gewalt gegen alle Frauen und Mädchen im öffentlichen und im privaten Bereich einschliesslich des Menschenhandels und sexueller und anderer Formen der Ausbeutung beseitigen». Die Podiumsgäste präsentieren die anstehenden Herausforderungen sowie Best-Practices auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Die Diskussionen geben einen Ausblick auf das im Oktober 2021 in der Schweiz stattfindende Weltdatenforum der Vereinten Nationen, das unter anderem dem Thema Genderstatistiken gewidmet ist. Erfahren Sie mehr über diesen Anlass: hier