SEVAL Kongress 2020: «Partizipation in der Evaluation: Illusion oder Notwendigkeit?»

Dieser Kongress wird von der Groupe romand d’évaluation (GREVAL), einer 2015 gegründeten SEVAL-Arbeitsgruppe, organisiert.
Die GREVAL misst dem Begriff der Partizipation große Bedeutung bei: Sie versteht darunter das Einbeziehen von Interessengruppen in mindestens einer Phase des Evaluationsprozesses. Mit der Organisation dieses Kongresses möchte die GREVAL eine vertieftere Reflexion in der Schweiz anstossen und dazu beitragen, Brücken zwischen Evaluation und Zivilgesellschaft zu schlagen.
Das Monitoring unterscheidet sich von der Evaluation dadurch, dass es Daten sammelt und Informationen über den Zustand eines bestimmten Systems in einer langfristigen Perspektive liefert. Es bildet ein Werkzeug zur globalen Steuerung der Politik, zielt aber nicht darauf ab, Aussagen zur Wirksamkeit einzelner Entscheide zu machen. Im Monitoring spielt Partizipation allerdings auch eine grosse Rolle. So zum Beispiel beim Monitoring der Nachhaltigen Entwicklung und beim Monitoring der Legislaturziele des Bundesrates. Diese beiden indikatorenbasierten Monitoringsysteme basieren auf einem partizipativen Ansatz: Sowohl für den Aufbau als auch für die laufenden Aktivitäten werden Akteure aus Wissenschaft und Verwaltung miteinbezogen.
Anlässlich des SEVAL-Kongresses werden die Ansätze dieser beiden Monitoringsysteme des BFS präsentiert.
SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) proklamiert die Förderung inklusiver Gesellschaften. Partizipative Vorgehensweisen bei der Konstuktion und Betrieb von Monitoringsystemen tragen diesem Anspruch Rechnung. https://www.seval.ch/fr/news-veranstaltungen/veranstaltungen/congres-de-la-seval-2020/

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